Ausflüge und Besichtigungen

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Montmédy ist eine französische Gemeinde im Département Meuse im Nordosten Frankreichs in der RegionLothringen. Die Stadt war von 941 bis 1364 Zentrum der Grafschaft Chiny.



Zitadelle

1221 wurde von Arnold III., Graf von Chiny, die erste Burg in Montmédy errichtet. Die ursprüngliche Burg wurde im 16. Jahrhundert durch eine Festung, erbaut während der Herrschaft Karl V, ersetzt. Nachdem Marville und Stenay 1657 durch die Franzosen besetzt wurden, wurde auch die Zitadelle von Montmédy durch 30.000 Soldaten unter der Führung von König Ludwig XIV., Jules Mazarin und Sébastien Le Prestre de Vauban belagert. 756 Männer verteidigten sie für 57 Tage und ergaben sich erst nach dem Tod des Gouverneurs Jean V. von Allamont. Vauban verbesserte nach dem Ende der Belagerung die äußeren Befestigungsanlagen, die Burggräben sowie die Wälle. Die Zitadelle liegt auf einem Hügel westlich vom Ortskern. Es gibt nur eine Zufahrt zur Zitadelle von Norden her.

Im Deutsch-Französischen Krieg wurde Montmédy als wichtiger Eisenbahnpunkt von der Deutschen 14. Division unter General v. Kameke vom 7. bis 14. Dezember 1870 belagert und durch kurzen, aber heftigen Beschuß zur Übergabe gezwungen. Die Zitadelle wurde ebenfalls in beiden Weltkriegen benutzt. (zitiert aus Wikipedia)





Innerhalb der Zitadelle stehen Wohnhäuser sowie eine Kirche. Einige der Häuser wurden bereits im 17. Jahrhundert errichtet. Die meisten Häuser sind jedoch verfallen oder bereits zusammengebrochen, andere werden immer noch als Wohnhäuser verwendet. Ein Touristenbüro befindet sich ebenfalls in der Zitadelle. Die Zitadelle gilt heute als eines der wichtigsten Militärbauwerke im Nordosten Frankreichs.













Auf unserem Weg wollen wir einen Besuch im Dorf und der Abtei Avioth nicht versäumen.

Das kleine 125-Einwohner-Dorf liegt im Nordosten des Departements Meuse, nicht weit von der belgischen Grenze.
Bemerkenswert ist die Basilika im gothischen Baustil, die man hier nicht erwartet hätte. Schon von weitem begrüßt sie den Reisenden.

karte avioth  avioth










Weiter geht unser Ausflug nach Belgien zum Kloster Orval. Ich zitiere aus Wikipedia:

Orval ist ein Kloster des Trappistenordens (Zisterzienser von der strengen Observanz) im Südwesten Belgiens nahe der Grenze zu Frankreich. Der Name leitet sich von "Le Val d'Or" (das goldene Tal) ab. Der Legende nach, verlor eine Gräfin Mathilde im Tal ihren goldenen Ring, der ihr von einem Fisch wiedergebracht wurde. Aus Dankbarkeit gründete sie das Kloster. In den Ruinen des Klosters kann der Mathildenbrunnen besichtigt werden.
Inhaltsverzeichnis

Geschichte: Gegründet im 12. Jahrhundert, wurde das Kloster bald sehr wohlhabend. So entstand im 18. Jahrhundert der Plan zum vollständigen, vergrößerten Neubau mit Barockgarten, dem die mittelalterliche Klosteranlage zu weichen hatte. Die alten Gebäude wurden teilweise abgerissen und die Hälfte der neuen Anlage aufgebaut.

Während der gewaltsamen Säkularisation im Zuge der französischen Revolution wurde Orval 1795 geplündert, niedergebrannt und verlassen.

1926 begann man mit den Planungen des Wiederaufbaus, finanziert durch private Spenden. Wiederaufgebaut wurde auf den Kellern des barocken Neubaus aus dem 18. Jahrhundert, allerdings in schlichter Architektur. Die Ruinen des zerstörten mittelalterlichen Klosters blieben als Mahnmal und können besichtigt werden.

orval

Die Abtei gehört verwaltungstechnisch zum Dorf Villers-devant-Orval, einem Ortsteil der Gemeinde Florenville-sur-Semois.

In den alten Kellern der neuen Abtei ist ein Museum untergebracht. Im Kloster hergestelltes Trappistenbier und -käse werden zum Verkauf angeboten. Das Bier trägt ebenfalls den Namen Orval und wird in ganz Belgien und auch in Deutschland verkauft. Es hat einen sehr bitteren Geschmack.  Weblink:  http://www.orval.be/
 

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